News, Tipps & Tricks

Statuten

STATUTEN

des Bienenzüchter-Vereins Wynental Umgebung


I. Allgemeines

Im Text verwendete Abkürzungen:

BZV

Bienenzüchterverein

V

Vorstand

VV

Vereinsversammlung

RR

Rechnungsrevisoren

JV

Jahresversammlung

VDRB

Verein Deutschschweizerischer und Rätoromanischer Bienenfreunde

 

 

 

 

 

Der Einfachheit halber werden alle Stellen und Personen in der männlichen Form bezeichnet. Diese Bezeichnungen betreffen Frauen und Männer.

 

II. Name, Sitz Zweck

Art. 1                 Name und Sitz

Der Bienenzüchter-Verein Wynental und Umgebung bezweckt die Förderung der Bienenzucht, und die Wahrung der materiellen und ideellen Interessen der Bienenzüchter. Er ist ein Verein im Sinne von Art. 60 ff des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB). Geschäftssitz und Gerichtsstand befinden sich am Wohnort des Präsidenten. Das Steuerdomizil wird durch den Vorstand bestimmt.

 

 

Art.2                  Zweck

Der Zweck soll erreicht werden durch:

  1. Alljährliche Abhaltung von wenigstens 1 Versammlung mit Vorträgen oder praktischen Arbeiten
  2. Exkursionen und Standbesuche
  3. Durchführung von Bienenzuchtkursen
  4. Durchführung der Honigkontrolle
  5. Delegation von Vereinsmitglieder an die Versammlungen des Vereins Deutschschweizerischer und Rätoromanischer Bienenfreunde VDRB, sowie des Verbandes Aargauischer Bienenzüchtervereine
  6. Führung einer Hilfskasse
  7. Förderung des Beratungs- und Zuchtwesens


III. Mitgliedschaft

 

Art. 3         Der Verein besteht aus Aktiv-, Passiv-, Ehren- und

Freimitglieder

 

Passivmitglieder sind Personen, die keine eigenen Bienen halten jedoch aber im Verein mitmachen wollen.

Ehrenmitglieder sind Personen welche besondere Verdienste erworben haben.

Freimitglieder: Mitglieder mit 50-jähriger Vereinszugehörigkeit werden zu Freimitgliedern ernannt. Nach 30 Mitgliedschaftsjahren wird das Veteranenabzeichen abgegeben.

 

 

Art. 4            Mitgliedschaftsrechte

Die Mitglieder haben folgende Rechte:

  1. Teilnahme an den Vereinsveranstaltungen
  2. Antragsrecht an der VV
  3. Stimm- und Wahlrecht, für alle Mitglieder
  4. Einberufung von Vereinsversammlungen in Sinne von Art. 13
  5. Ehren- und Freimitgliedern ist der Jahresbeitrag erlassen

 

 

Art. 5           Mitgliedschaftspflichten

  • Die Mitglieder sind verpflichtet, den Beschlüssen der VV und des Vorstandes Folge zu leisten
  • An den Vereinsanlässen nach Möglichkeit teilzunehmen
  • Die festgesetzten Beiträge zu entrichten
  • Die seuchenpolizeilichen Vorschriften einzuhalten
  • Die Bienenzeitung zu abonnieren. Davon sind mitimkernde Familienangehörige und Passivmitglieder befreit

 

 

Art. 6             Eintritt /Austritt

 

Mitglied des Vereins kann jeder Bienenfreund werden durch Anmeldung an den Vorstand. Dieser entscheidet über die Aufnahme. Ein allfälliger Austritt ist dem Vorstand schriftlich bis zum 31. Dezember zu melden. Austretende Mitglieder haben kein Anrecht auf das Vereinsvermögen.

 

 

Art. 7           Ausschluss:


Mitglieder, welche ihren Verpflichtungen nicht nachkommen oder in schwerwiegender Weise gegen die Interessen des Vereins verstossen, können auf Antrag des Vorstandes durch die VV aus dem Verein ausgeschlossen werden.

 

 

Art. 8           Ehrenmitgliedschaft


Personen, die sich um den BZV Wynental und Umgebung in besonderem Masse verdient gemacht haben, können auf Antrag des Vorstandes von der VV zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

 

Art. 9           Vereinsbeitrag


Zur Bestreitung der Vereinsausgaben bezahlt jedes Aktiv-Mitglied einen jährlichen Beitrag, der immer 1 Jahr im voraus an der Generalversammlung festzulegen ist. Dieser beträgt höchstens Fr. 100.- pro Jahr. Er wird durch den Kassier, gleichzeitig mit dem Beitrag für die Belegstation, in Rechnung gestellt. Der Passivmitgliederbeitrag beläuft sich im Minimum in der Höhe des Aktivmitgliederbeitrags

 

 

IV. Organisation


Art. 10         Organe


Die Organe des BZV Wynental und Umgebung sind:

a.  die Vereinsversammlung (VV)

b.  der Vorstand (V)

c.  Rechnungsrevisoren (RR)

 

 

Art. 11         Vereinsjahr


Das Vereinsjahr fällt mit dem Kalenderjahr zusammen

 

 

A. Vereinsversammlung


Art. 12         Stellung


Die Vereinsversammlung bildet das oberste Organ.

 

 

Art. 13         Einberufung


Die ordentliche VV findet im ersten Quartal des Jahres statt. Der Verein versammelt sich wenigstens 1 Mal pro Jahr. Weitere Versammlungen können durch den Vorstand, oder 1/3 der Mitglieder einberufen werden.

 

 

Art. 14         Einladung


Die Einladung zur VV ist den Mitgliedern zusammen mit der Traktandenliste spätestens 15 Tage vor dem Versammlungstermin zuzustellen

 

 

Art. 15         Anträge


Anträge von Mitgliedern für die ordentliche VV sind dem Vereinsvorsitzenden bis zum 31 Dezember einzureichen

 

 

Art. 16         Leitung der VV


Der Präsident eventuell der Vizepräsident, leitet die Vereinsversammlungen.

 

 

Art. 17         Aufgaben und Kompetenzen


In den Aufgaben- und Kompetenzbereich der VV fallen:

  1. Genehmigung des Jahresberichts des Präsidenten
  2. Genehmigung des Protokolls der letzten VV
  3. Genehmigung der Jahresrechnung mit Decharge-Erteilung an den Vorstand
  4. Festlegung des Mitgliederbeitrags
  5. Wahl der Vorstandsmitglieder
  6. Wahl des Präsidenten
  7. Wahl der Revisoren
  8. Beschlussfassung über Ausschluss von Mitgliedern
  9. Beschlussfassung über Anträge von Mitgliedern
  10. Ernennung von Ehrenmitgliedern
  11. Beschlussfassung über Statutenrevisionen
  12. Beschlussfassung über Fusion mit anderen Vereinen
  13. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

Art. 18         Wahlen und Abstimmung


Die VV stimmt grundsätzlich offen ab. Ein Fünftel der anwesenden Mitglieder kann verlangen, dass geheim abgestimmt wird.

Bei Wahlen entscheidet im ersten Wahlgang das absolute, in den folgenden Wahlgängen das einfache Mehr. Bei Stimmengleichheit hat der Vorsitzende den Stichentscheid.

Bei Abstimmungen über Sachgeschäfte entscheidet das einfache Mehr, ausgenommen Art. 26/27.

 

 

B. Vorstand

 


Art. 19         Zusammensetzung und Amtsdauer


Der Vorstand besteht aus 3 bis 5 Mitgliedern

Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt 2 Jahre

 

 

Art. 20         Konstituierung


Der Vorstand konstituiert sich unter Vorbehalt von Art. 17 Abs. f selber.

Nebst dem Präsidium sind mindestens die Ressorts Finanzen und Administration zu besetzen.

Bei der Wahl des Vorstandes sollen möglichst alle Teile des Vereinsgebietes berücksichtigt werden.

Der Vorstand besorgt alle Vereinsgeschäfte, welche nicht der Hauptversammlung vorbehalten sind und hat namentlich folgende Aufgaben:

  1. Bestimmung von Ort, Zeit und Traktanden der Versammlungen
  2. Wahl der Honigprüfer
  3. Wahl der Berater und Kursleiter
  4. Anordnung von Standbesuchen
  5. Aufnahme neuer Mitglieder; Antrag an die VV über Ausschluss von Mitglieder

Der Vorstand ist beschlussfähig, sobald wenigstens 3 Mitglieder anwesend sind.

 

Die für den Verein rechtsverbindlichen Unterschriften führen der Präsident oder dessen Stellvertreter und der Aktuar kollektiv und für die Kassengeschäfte der Kassier alleine.

 

Die Mitglieder des Vorstandes sind angemessen zu entschädigen; sie beziehen ein Sitzungsgeld und eine Fahrvergütung.

 

Durch die Vereinskasse sind den Delegierten ein Teil ihrer Auslagen zu vergüten.

 

Referenten werden nach Wegleitung der Statuten VDRB entschädigt.

Der Honigprüfer erhebt pro durchgeführte Kontrolle einen Betrag, welcher durch den Vorstand festgelegt wird.

 

Der Aktuar führt die Protokolle der Vorstandssitzungen und Versammlungen und erledigt die sonstigen Korrespondenzen.

 

Der Kassier besorgt die Verwaltung der Kasse und zieht die Mitgliederbeiträge ein. Auch ist demselben die Führung der Hilfsfonds unterstellt. Am Schluss jedes Jahres erstellt der Kassier eine detaillierte Rechnung welche dem Vorstand zur Einsichtnahme vorgelegt wird. Diese ist durch die Rechnungsrevisoren zu prüfen, und der VV zur Genehmigung zu unterbreiten.

 

 

C. Rechnungsrevision


Art. 21         Zusammensetzung und Amtsdauer


Die Kontrollstelle besteht aus 2 Mitgliedern.

Die Mitglieder der Kontrollstelle werden alle vier Jahre gewählt.

 

 

Art. 22         Aufgaben und Kompetenzen


Die Kontrollstelle prüft den Finanzhaushalt des Vereins, namentlich:

  1. die Vollständigkeit des Einzugs von Beiträgen
  2. die korrekte Verwendung der Kredite
  3. die ordnungsgemässe Buchführung
  4. die Übereinstimmung der Rechnungsablage mit den Belegen
  5. das Vorhandensein der Vermögenswerte und des Kassensaldos

Ihr steht das Recht zu, unangemeldete Zwischenkontrollen durchzuführen und in die Sitzungsprotokolle des Vorstandes Einsicht zu nehmen.

Die Kontrollstelle erstattet der VV über ihren Befund einen schriftlichen Bericht mit allfälligen Anträgen.

 

V. Finanzielles

 


Art. 23         Finanzmittel


Die finanziellen Mittel des BZV Wynental und Umgebung sind:

  1. Beiträge der Mitglieder
  2. Beiträge Dritter
  3. Erlöse aus Anlässen aller Art
  4. Vereinsvermögen und daraus fliessende Erträge

Art. 24         Verwendung der Mittel


Aus der Vereinskasse werden bezahlt:

  1. Verwaltungskosten
  2. Aufwand für Vereinsversammlungen, Veranstaltungen und Beratung
  3. Kosten im Zusammenhang mit dem Vollzug von Beschlüssen der VV

 

VI. Schlussbestimmungen



Art. 25         Haftung


Für Schulden des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen Eine persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.

 

 

Art. 26         Statutenänderung


Statutenänderungen sind durch die VV zu beschliessen. Der Beschluss für eine Statutenänderung erfordert mindestens eine 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

 

Art. 27         Auflösung oder Fusion des Vereins


Eine Auflösung des Vereins oder Fusion hat die VV zu beschliessen. Der Auflösung- oder Fusionsbeschluss erfordert eine 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

Bei einer Auflösung des Vereins ist das gesamte Vermögen dem Verband Aargauischer Bienenzüchtervereine treuhänderisch zu übergeben, bis sich wieder ein Verein mit gleichem Zweck bildet.

 

 

Art. 28         Ungeregelte Fälle


Für alle Fälle, die durch diese Statuten nicht geregelt sind, gilt sinngemäss das ZUR

 

 

Art. 29         Gültigkeit


Die vorliegenden Statuten sind an der VV vom 23. März 2001 genehmigt worden. Sie ersetzen die Statuten vom 1. Januar 1961 und treten am 23. März 2001 in Kraft.

 

Der Präsident: Der Aktuar:
Felix Kellenberger Urs Lehner

 

 

 

 

STATUTEN
Statuten und Regulativ der Zuchtgruppe Wyna

  1. Die Zuchtgruppe erstrebt die vermehrte Aufzucht leistungsfähiger Königinnen Zwecks Begattung unterhält sie die Belegstation oberhalb der Allmend in Peffikon.
  2. Mitglieder des Bienenzüchtervereins Wynental und Umgebung können Mitglieder der Zuchtgruppe werden.
  3. Das Eintrittsgeld beträgt höchstens Fr. 50.- und wird jeweils an der JV festgelegt. Austretende oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
  4. Jedes Mitglied des Bienenzüchtervereins Wynental und Umgebung oder der Zuchtgruppe ist berechtigt, unter Beachtung der Bestimmungen im Regulativ, die Belegstation ohne weitere Gebühren zu benützen. Für Nichtmitglieder wird eine Gebühr erhoben, die jeweils an der JV beschlossen wird.
  5. Die Jahresversammlung findet im I. Quartal statt. Diese wählt den Präsidenten, den Aktuar, den Kassier, und den Belegstellenchef. Die Amtsdauer beträgt 2 Jahre. Die Wahlen im Verein und in der Zuchtgruppe fallen in das gleiche Jahr. Die JV legt die Vergütung des Belegstellenchef fest.
  6. Über eine Auflösung der Zuchtgruppe oder Fusion hat die GV zu beschliessen. Der Auflösung- oder Fusionsbeschluss erfordert eine 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.Bei einer Auflösung der Zuchtgruppe, fällt Vermögen und Inventar an den Bienenzüchterverein Wynental und Umgebung.
  7. Um den administrativen Aufwand zu verkleinern, können die Vereinsgeschäfte durch den Vorstand des BZV Wynental und Umgebung übernommen werden.

Regulativ

  1. Die Zuchtgruppe besorgt den Betrieb und den Unterhalt der Belegstation. Das Inventar ist Eigentum der Zuchtgruppe.
  2. Die Befruchtungsvölklein gehören zwecks richtiger Sammlung in einen dunklen, nicht zu kühlen Raum und sind nicht vor dem dritten Abend aufzuführen. Auffuhren müssen dem Belegstellenchef telefonisch vorangemeldet werden. Dieser weist Kästchen mit Drohnen zurück.
  3. Für die Führung der Belegstelle, sowie die Auffuhr von Königinnen gelten die Bestimmungen des VDRB (Bestimmung zur Führung einer "B" Belegstelle), sowie die Vorschriften des Verbands Aargauischer Bienenzüchtervereine.
  4. Die Kontrolle auf Eier erfolgt durch den Belegstellenchef oder Präsidenten. Das Betreten der Belegstation ist nur in Begleitung obiger befugter Funktionäre gestattet.
  5. Die Belegstation ist für jedermann offen. Bestellungen für Königinnen sind bis Ende April an den Präsidenten der Zuchtgruppe zu richten. Die Auslieferung der Königinnen erfolgt in der Reihenfolge der Bestellung.

Die vorliegenden Statuten sind an der JV vom 16. März 2001 genehmigt worden. Sie ersetzen die Statuten vorn 2. April 1960 und treten am 23. März 2001 in Kraft.

 

 

Der Präsident: Die Aktuarin
Felix Kellenberger Ursula Baschnage